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Begriff Definition
Analysetabelle
Die in ECVAET 2 erstellten Analysetabellen umfassen jene Lernergebnisse, die im Vergleich zwischen den Partnerländern in der VAT-Grundbildung (Lehrlingsausbildung) nicht ausgebildet werden. Die im jeweils anderen Land fehlenden Kenntnisse/Fertigkeiten/Kompetenzen sowie Normen und Gesetze wurden für diese Lernergebnisse detailliert in einer Exceltabelle dargestellt. Es exisiteren Analysetabellen für Deutschland, Schweiz/Liechtenstein und Österreich.    
Autor: Silvia Seyer-Weiss
ECVAET

ECVAET ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen ECVET (European Credit System for Vocational Education and Training) und VAT (VerAnstaltungsTechnik).

ECVET

Mit ECVET ist das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung benannt (European Credit system for Vocational Education and Training, auf dessen Basis Lernergebnisse dokumentiert werden können. Diese Basis kann zur Anrechnung und Übertragung von beruflichen Bildungsleistungen herangezogen werden und unterstützt dabei eine höhere Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen und über Ländergrenzen hinweg.

ECVET-Leistungspunkte
Eine zahlenmäßige Darstellung des Gesamtgewichts von Lernergebnissen einer Qualifikation und des anteiligen Gewichts von Einheiten in Relation zu der Qualifikation.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
EQF bzw. EQR
EQF (European Qualification Framework) bzw. EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen) soll als „Übersetzungshilfe“ zwischen nationalen Qualifikationssystemen dienen. Er umfasst alle Bildungs- und Qualifikationsbereiche und orientiert sich unabhängig vom formalen Bildungsabschluss ausschließlich an den Lernergebnissen. Ziel des EQF ist es, nationale Qualifikationen in Europa vergleichbarer und verständlicher zu machen und auf diese Weise die Mobilität von Lernenden und von Fachkräften zwischen den Mitgliedstaaten zu erleichtern. 
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Europass
Der Europass bietet als ein Portfolio von fünf Dokumenten allen europäischen BürgerInnen die Möglichkeit, ihre in der Schule, an der Universität oder im Rahmen von Lern- oder Ausbildungsaufenthalten im Ausland erworbenen Fähigkeiten einheitlich darzustellen. Die fünf im Europass enthaltenen Dokumente sind: Der Europass Lebenslauf ist eine einheitliche Vorlage zur Erstellung eines Lebenslaufes, der einen umfassenden und standardisierten Überblick über Arbeitserfahrungen und Bildungsstand des Inhabers gibt. Der Europass Sprachenpass ist eine übersichtliche Darstellung der Sprachkenntnisse und Spracherfahrungen des Inhabers. Der Europass Mobilitätsnachweis stellt ein Instrument zur Dokumentation von Lern- und Arbeitserfahrungen dar, die in einem anderen an der Europass Initiative teilnehmenden Land gesammelt wurden. Die Europass Zeugniserläuterung ist eine begleitende Beschreibung zum Berufsabschlusszeugnis über Kompetenzen und Qualifikationen, die mit der Ausbildung erworben wurden. Der Europass Diplomzusatz enthält detaillierte Angaben über den von seinem Inhaber erworbenen Hochschulabschluss. Websiten zu Europass: AT: http://www.europass.at/ DE: http://www.europass-info.de/?id=31 CH: http://www.ch-go.ch/programme/europass  
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Fertigkeit
Die Fähigkeit, Kenntnisse anzuwenden und Know-how einzusetzen, um Aufgaben auszufüllen und Probleme zu lösen. Im EQF werden Fertigkeiten als kognitive Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten) beschrieben.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Formales Lernen
Formales Lernen ist alles Lernen, das organisiert nach einem Lehrplan verläuft, also z. B. der Unterricht in der Schule, in der Universität etc. Üblicherweise gibt es dabei Lehrende und Lernende, wobei die Lehrenden den Lernenden etwas beibringen wollen und die Lernenden lernen wollen oder sollen. Formales Lernen ist in der Regel dadurch gekennzeichnet, dass es definierte Methoden gibt, um definierte Lernziele zu erreichen und ein Abschluss angestrebt wird.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Informelles Lernen
Als informelles Lernen wird alles Lernen bezeichnet, das in Situationen stattfindet, die nicht primär zum Lernen gedacht sind. Das kann im Alltag, im Familienkreis, in der Freizeit oder am Arbeitsplatz sein. Typisch für das informelle Lernen ist, dass dabei niemand beabsichtigt zu lehren oder zu lernen und dass für das erworbene Wissen und Können kein Zertifikat ausgestellt wird. Man lernt dabei durch erfahren, dass heißt, durch sehen, hören, fühlen, tun etc. und dadurch, sich darüber Gedanken zu machen, was es bedeutet. Damit kann man das Gelernte bewusst in ähnlichen Situationen anwenden, es kann zu einer Handlungsstrategie werden.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Kenntnisse
Das Ergebnis der Verarbeitung von Informationen durch Lernen. Kenntnisse bezeichnen die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Arbeits- oder Lernbereich. Im EQF werden Kenntnisse als Theorie- und/oder Faktenwissen beschrieben.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
KMU

KMU ist ein Kürzel für die Bezeichnung "Klein- und Mittelunternehmen" und beschreibt - je nach länderspezifischer Definition - Unternehmen von 1-250¦500¦1500 Mitarbeitenden.

Autor: Thomas Moll
Kompetenzen
Die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- oder Lernsituationen und für die berufliche und/oder persönliche Entwicklung zu nutzen. Im EQF wird Kompetenz im Sinne der Übernahme von Verantwortung und Selbstständigkeit beschreiben.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Lernergebnis
Unter Lernergebnis versteht man das, was ein Lernender nach Abschluss eines beliebigen Lernprozesses oder am Ende einer Lernphase wissen und in der Lage sein soll, zu tun (welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen er haben soll). Die Lernergebnisse in ECVAET 2 finden sich in den national entwickelten Analysetabellen wieder.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Non-formales/nicht-formales Lernen
Nicht formales Lernen findet immer dann statt, wenn man beabsichtigt, etwas zu lernen, dabei aber nicht traditionelle Bildungswege beschreitet. So kann eine Learner-Community im WWW, bei der man sich Informationen zur Gestaltung einer Website holt, nicht formales Lernen sein. Auch der ganz private „Selbstlern-Sprachkurs“ fällt in diese Rubrik. Typisch für nicht formales Lernen ist, dass es keinen Lehrplan und keine Abschlüsse gibt, dass die Situationen aber bewusst als Lernsituationen gewählt werden.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
Qualifikation
Qualifikationen sind ein formaler Ausdruck für die Kenntnisse , Fertigkeiten und Kompetenzen (Lernergebnisse) einer Person. Eine Person erreicht eine Qualifikation, wenn eine dafür zuständige Stelle feststellt, dass die Lernergebnisse der betreffenden Person einen bestimmten Standard erreicht haben. Der Standard der Lernergebnisse wird im Rahmen eines Beurteilungsverfahrens (z. B. Tests) oder durch den erfolgreichen Abschluss eines Lehrgangs bestätigt. Eine Qualifikation ist eine offizielle Anerkennung, die am Arbeitsmarkt und bei der weiteren (Aus-)bildung einen Wert darstellt. Eine Qualifikation kann eine Berechtigung zur Ausübung eines Berufes sein.
Autor: Silvia Seyer-Weiss
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